U16A: Ärgerliche Niederlage gegen GC Unihockey

Sonntag, 24.11.2019

Es sind noch knapp fünf Minuten zu spielen, als der zum Bestplayer gewählte Janis Schwarz das Runde für die Langnauer ins Eckige zimmert. Nach ewigem Anrennen ist der zwei Tore Vorsprung Tatsache. Jetzt mit Geduld und Cleverness spielen und sich Punkte sichern.

Doch weit gefehlt. Wir sind uns unserer Sache viel zu sicher, was GC spürt und eiskalt ausnützt. Als das Spiel abgepfiffen wird, jubelt das Heimteam und die Langnauer stehen wie begossene Pudel auf dem Feld.

Dabei startet das Spiel gegen das bis dato punktgleiche GC äusserst gut. Nach gut anderthalb Minuten durften die Tigers das erste Mal jubeln. Das Spiel nahm ordentlich Fahrt auf und es gestaltete sich ein munteres hin und her. In der fünfzehnten Minute spielten die Zürcher zum wiederholten Mal einen Pass in den hohen Slot. Dieses Mal war jedoch kein Tigers Spieler in der Nähe und so war der Ausgleich Tatsache. Wir reagierten postwendend und konnten innerhalb einer Minute sogar zwei Tore vorlegen.

Das zweite Drittel begann mit einem klar stärker agierenden Gegner. Die Langnauer immer wieder mit Eigenfehlern und viel Nonchalance in der eigenen Zone. Das GC daraus nur ein Tor erzielen konnte, schmeichelte den Tigers sehr. Kurz vor Ende des Drittels wurde gegen die Zürcher eine 5 Minuten Strafe ausgesprochen, die Heftigkeit des Fouls liess den gut arbitrierenden Unparteiischen keine Wahl.

Die zweite Pause kam uns gerade Recht, konnten wir doch den Plan für die noch knapp viereinhalb Minuten Überzahl besprechen. Doch es wurde nichts, die Tigers agierten zu ängstlich, zu sehr auf Sicherheit bedacht. Die Zürcher ihrerseits konnten oft über längere Zeit den Ball in ihren Reihen halten. Kurzum - nichts passierte. Das Spiel konnte nun auf beide Seiten kippen. Nach unserer eingangs erwähnten Führung, wurde der Match und die Punkte fahrlässig und auf unnötige, ärgerliche Weise aus der Hand gegeben. Keine Unterstützung mehr in der Offensive wie auch in der Defensive. Und anstatt sich am Schluss in die Verlängerung zu retten, ermöglichte man mit einem Stockschlag dem Gegner die Möglichkeit zum Powerplay, welches dieser eiskalt ausnütze.

Fazit: Nach dem ersten Drittel haben wir enorm abgebaut und konnten den Schaden im zweiten Umgang noch in Grenzen halten. Wer aber danach während 9 Minuten Überzahl nur ein Tor zu Stande bringt und sich wenige Chancen erspielt, ist definitiv nicht bereit, das Spiel zu gewinnen. Zum Schluss fehlte es an Überzeugung und Unterstützung. Aber auch all dies gehört nun Mal zur Ausbildung dazu. Wir werden es in einer Woche besser machen.

GC Unihockey : Tigers Langnau I 5:4 (1:3/1:0/3:1)

SR: Wyss / Riedweg

2. 0:1 Wahlen (S. Schwarz), 15. (14:20) 1:1 GC, 15. (14:34) 1:2 Wyss, 16. 1:3 Reber (Lehmann), 28. 2:3 GC 55. 2:4 J. Schwarz (Ausschluss GC) 56. 3:4 GC, 57. 4:4 GC, 60.(59:27) 5:4 GC (Ausschluss Tigers)

1x 2min Tigers; 2x 2min und 1x 5 Min GC

Tigers Langnau: Ritter (Zürcher), Lehmann, Krähenbühl, Pfäffli, Glücki, Wiedmer, Aeppli, Mosimann, Salzmann, von Gunten, Wahlen, J. & S. Schwarz, Häberli, Wyss, Reber, Zaugg, Haldemann

Bemerkungen: Tigers ohne Imesch, Herrmann (überzählig), Hofer (U14), Bachmann, Thierstein (krank), Stucki (familiäre Gründe)